die österliche Bußzeit ist uns erneut geschenkt als eine Zeit der Gnade, der Umkehr und der Hoffnung. Der Papst erinnert uns in seiner Fastenbotschaft daran, dass wir als Christen unterwegs sind - nicht allein, sondern gemeinsam, getragen von der Liebe Gottes und gerufen, diese Liebe weiterzugeben (Papst Leo, Fastenbotschaft 2026, Vatikan).
Das Fasten lädt uns ein, innezuhalten und unser Leben neu auf Christus auszurichten. Es geht nicht nur um Verzicht, sondern um einen inneren Weg: weniger Ich, mehr Du; weniger Gleichgültigkeit, mehr Mitgefühl; weniger Angst, mehr Vertrauen.
Gott begegnet uns dort, wo wir bereit sind, unser Herz zu öffnen.
Für unsere Pfarrgemeinde St. Jakob bedeutet dieser Weg ganz konkret: aufmerksam füreinander da zu sein, Zeit füreinander zu haben, niemanden zu übersehen. Kleine Gesten der Nächstenliebe, ein offenes Ohr, ein Besuch, ein ehrliches Gebet – all das lässt Gottes Nähe spürbar werden.
Der Papst ruft uns besonders dazu auf, als Gemeinschaft der Hoffnung zu leben (Papst Leo, Fastenbotschaft 2026, Vatikan). In einer Welt voller Unsicherheiten sind wir eingeladen, Zeichen des Lichts zu setzen: durch Versöhnung, durch Solidarität, durch ein glaubwürdiges christliches Zeugnis im Alltag.
Möge diese Fastenzeit uns helfen, neu zu entdecken, dass Gott mit uns geht. Bitten wir den Herrn, dass er unsere Gemeinde erneuert, stärkt und zu einem Ort macht, an dem Menschen Hoffnung, Trost und Glauben finden.
Gehen wir diesen Weg gemeinsam – mit Christus, auf Ostern zu.